Gott unfiltriert III

12. März 2017

Gott unfiltriert III

Den Boden bereiten. Stille im Sitzen – Sitzen in Stille

Bewusstsein mit dem Atem

 Nichts ist wichtiger als das Atmen. Ohne Sauerstoff kein Leben. Ohne Atmen… mehr als atemlos.
Der Atem bereitet den Boden. Wie gutes Holz für ein wohliges Feuer.
Nur mal die Aufmerksamkeit immer wieder auf den jeweiligen, einzigartigen Atemzug zurückführen. Nur auf diesen einen Atemzug, der gerade im Moment zählt. Gedanken, Absichten, Emotionen oder Gefühle tauchen immer wieder auf. Ich nehme sie wahr, kehre aber gleich wieder zu diesem einen Atemzug zurück. „Einfach“ mal das üben – ein großer Wurf !
Jeder Atemzug darf so sein, wie er ist. Durch die vermehrte Aufmerksamkeit auf den Atem, kann er sich mit der Zeit auf natürliche Weise vergrößern, vertiefen und weiten. Dran bleiben!

 Bewusstsein mit einem Wort

 Ein Wort gibt oft mehr „Grip“ als die reine Aufmerksamkeit auf den Atem (wobei Atemübungen sinnvoll und „bodenbereitend“ sind). Es mal ausprobieren, wie es im Körper „tönt“ und Resonanz entsteht, z.B. durch Worte wie Kyrios, Christus oder Shalom. Die Bedeutung des Wortes ist unwichtig und wird nicht reflektiert. Wichtig, um sich nicht in allerlei Gedanken zu verlieren: jede Vorstellung, die mit einem Wort verbunden wird, darf wegfallen. Das Eins-werden mit dem schlichten Lautklang des Wortes, dem ich mich überlasse – darum geht’s. Das ist auch erstmal richtig wohltuend bei allem, was im Alltag über einen manchmal „einbrechen“ kann.

Stille im Sitzen – Sitzen in Stille

Wenn die Stille zu „tönen“ beginnt und ich selbst zum guten Resonanzboden werde 🙂
(Ein-)üben lohnt sich !

 

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