Gott unfiltriert IIII

19. März 2017

Gott unfiltriert IIII

In Bewegung kommen – aber nicht wegrennen …

Wer sich stille Zeiten im Sitzen gönnt, der braucht auch immerwieder mal Bewegung.

Gut ist eine Kombination aus Sitzen und Gehen – nur Sitzmeditation führt irgendwann in eine Trägheit; nur Bewegung lässt einen gerne vor Verschiedenem buchstäblich wegrennen…

Am Anfang ist es oft am einfachsten, wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf unsere Füße und Fußsohlen richten. Später: Während wir die Füße beim Gehen spüren erweitern wir unsere Aufmerksamkeit auf den Atem. Die Gehmeditation kann man unterschiedlich praktizieren, insbesondere was das Tempo angeht (am besten natürlich im direkten Bodenkontakt).

Um es nicht zu kompliziert zu machen:

Langsames gehen im Raum: Hier setzt man mit jedem Einatmen und mit jedem Ausatmen einen kleinen Schritt.

Gehmeditation draußen: Hier geht man etwas schneller, in etwa 3-4 Schritte pro Einatmung und 4-5 Schritte pro Ausatmung.

Gehmeditation im Alltag: Wenn wir etwas Übung mit der Gehmeditation haben, lässt sie sich sehr gut in den Alltag einbauen. Wir können dann immer mal wieder einige Schritte bewusst gehen. Wir können dabei eine Strecke auf dem Weg zur Arbeit wählen, die wir immer bewusst gehen. Oder wir suchen uns Wege an unserem Arbeitsplatz, zum Beispiel die Schritte bevor wir einen bestimmten Raum betreten. Oder wir gewöhnen uns daran, nach dem Aufstehen die ersten Schritte in den Tag ganz achtsam zu machen.

> Die Gehmeditation ist deshalb von besonderem Wert, weil sie nicht an Rahmenbedingungen gebunden ist, denn wenn wir Gehmeditation praktizieren, tun wir etwas, was wir ohnehin ständig tun: Gehen und atmen. Wir tun das allerdings auf eine besondere Weise. So können wir am Tag unzählige Male meditieren und unseren Geist beruhigen und kräftigen, ohne dafür zusätzliche Zeit zu investieren.

Wer es mag – dranbleiben  🙂

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