Was mich so bewegt, Pastoralreferent zu werden…

24. August 2018

Am 02. September lassen sich im Bistum Speyer zwei angehende Pastoralreferenten aussenden: Ein langer Ausbildungs- und Reifeweg gipfelt in dieser Feier. Die Stelle Berufungspastoral Speyer bot den beiden (Michael Gutting und Marcel Ladan) 15 Fragen, aus denen sie sich sechs auswählen konnten. Hier steht Marcel Ladan Rede und Antwort:

Was willst du mit deiner Arbeit bewirken?
Mit der Beauftragung zu meinem Dienst erkläre ich mich bereit die Liebe Gottes allen Menschen in Wort und Tat zu bezeugen. Damit ist auch schon schön ins Wort gebracht, was ich mit meiner Arbeit bewirken möchte, nähmlich den Menschen die Liebe Gottes spürbar zu machen.

 
Was gibt dir die Sicherheit, dass deine Entscheidung richtig ist?
Nach vielen Tätigkeiten in meiner Arbeit fühle ich mich erfüllt.
Das ist für mich ein gutes Zeichen, dass meine Entscheidung richtig ist.

 
Hast du Gewissheit? Brauchst du sie?
Ich glaube dass wir als Menschen eine starkes Verlangen nach Gewissheit und Sicherheit haben, diese für und jedoch in absoluter Form nicht zu erreichen sind. Ich habe auf jeden Fall ein gutes Gefühl (Manch einer würde es wohl auch Gewissheit nennen).

 
Was findest du gut, cool an Kirche, was wirklich gut ist aber gar nicht wahrgenommen wird?
Die Kirche macht sich viele Gedanken darüber, wie sie den Menschen das bieten/tun kann was er braucht. Diesen Einsatz finde ich bemerkenswert.

 
Wie schaut dein Tagesablauf aus?
Die Tage sind sehr unterschiedlich, es gibt keinen klaren Ablauf. Zum Teil hat man feste Termine wie z.B. Schulunterricht, Teamsitzung etc. Andere Termine werden aber einzeln vereinbart. Büroarbeit gehört auch ganz oft zum Tagesablauf. Die Vielfältigkeit ist es, die ich an der Arbeit sehr schätze.

 
Warum ist in der heutigen Zeit der Glaube so unattraktiv?
Ich denke nicht, dass der Glaube unattraktiv ist. Es sind wohl eher die Ausdrucksformen. Viele Menschen die nicht als Gläubige eingetragen sind und sich nicht an Angeboten der Kirche beteiligen, beschäftigen sich in ihrem Leben mit dem Thema Glauben. Was es genau ist, was unsere Ausdrucksform des Glaubens für viele nicht so attraktiv macht, das kann ich nicht genau sagen.
Den Glauben an sich, den halte ich auch in der heutigen Zeit für sehr attraktiv.

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