Religionslehrer/in

  • Ich will an einer Schule für das stehen, was ich glaube – authentisch sein
  • Ich will für meine Überzeugungen eintreten – aktiv sein
  • Ich will Menschen und ihre Talente fördern – kreativ sein
  • Ich will intensive Begegnungen leben, jeden Tag – offen sein
  • Ich will mit Kindern und Jugendlichen über das Leben und Gott reflektieren
  • Ich will deren Hoffnungen und Ängste erleben– hörend und zusprechend sein

Dann werde Religionslehrerin bzw. Religionslehrer – wir freuen uns auf dich !

  • Willst du, dass deine berufliche Zukunft dir das bietet?
  • Willst du dich fordern und fördern lassen?
  • Willst du Gelegenheiten haben, dazu auch eigene Ideen zu vermitteln und umzusetzen?
  • Bist du überzeugte Christin bzw. überzeugter Christ, die oder der bewusst lebt, in der Gesellschaft Stellung bezieht und damit gerne andere ansteckt?

Religionslehrerin oder Religionslehrer zu sein bietet diese Chancen und Herausforderungen.

Religionslehrerin oder Religionslehrer zu werden ist ein Beruf mit Perspektive:

  • Der Religionsunterricht ist im Grundgesetz verankert (Art. 7 GG) und deshalb grundsätzlich verpflichtendes Fach in jeder Schule und muss flächendeckend angeboten werden.
  • Theologinnen und Theologen mit Lehramtsausbildung sind häufig auch als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in Gesellschaft und Politik gefragt, weil ihre Ausbildung als universales Studium mit vielen Kompetenzen gilt.

Wie wird man Religionslehrerin oder Religionslehrer?

Entscheidend ist deine Persönlichkeit, du selbst! Siehst du dich zusammen mit Christus auf dem Weg und willst in seinem Namen etwas bewegen für und mit Kindern und Jugendlichen?

Das erwartet die Kirche von dir, wenn du in ihrem Namen als Religionslehrerin oder Religionslehrer in den sogenannten Verkündigungsdienst trittst:

„Junge Menschen auf einen guten Weg bringen; sie eine wichtige Strecke begleiten, Mensch zu werden; das Wichtigste in ihnen kräftigen, damit sie ihr Leben bejahen können; das Vertrauen stärken, im Leben stehen und bestehen zu können; die Zuversicht wecken, dass es für alle ein gutes Ende gibt; den Mut anregen, auf andere Menschen zuzugehen, sich ihnen zu öffnen, ja sich sogar für sie verletzbar zu machen. Dieses Wichtigste im Leben heißt in der Glaubenssprache: Glaube, Hoffnung und Liebe haben. Wir können diese Haltungen den Menschen nicht schenken oder anerziehen. Aber wir können sie fördern.“
(Die deutschen Bischöfe, Die bildende Kraft des Religionsunterrichts, Bonn 1996, Nr. 10).

Es gibt verschiedene Wege, Religionslehrerin oder Religionslehrer zu werden.
Hier informieren wir dich über den genauen Werdegang und erzählen über verschiedene Erfahrungen an den Schulen!

  • Willst du Lehrerin / Lehrer an einer Grundschule oder Hauptschule werden?
  • Willst du Lehrerin / Lehrer an einer Realschule werden?
  • Willst du Lehrerin / Lehrer an einem Gymnasium werden?
  • Willst du Berufsschullehrerin / Berufsschullehrer werden?

Die Ausbildung mit Studium, um Lehrerin oder Lehrer für katholische Religion und ein weiteres Fach zu werden, setzt formal voraus:

  • das Abitur
  • die persönliche Eignung als überzeugte Christin oder überzeugter Christ

Die Ausbildung beinhaltet:

  • mind. 6-semestriges Studium zur jeweiligen Schulart, in welcher du unterrichten möchtest (Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Berufsschule, Sonderschule)
  • Praktika in Schule und/oder Gemeinde
  • 2-jähriges Referendariat als begleitete Praxisausbildung an einer Schule

Die kirchliche Unterrichtserlaubnis (die sogenannte Missio Canonica), die dir nach abgeschlossenen Examina vom Bischof überreicht wird, bestätigt, dass du im Auftrag der Kirche unterrichtest.

Das Bistum Speyer bietet dir nach der Ausbildung spirituelle Begleitung und kostenlose religionspädagogische Fortbildungen an, die du zur eigenen weiteren Qualifizierung und Kontakten mit anderen Lehrerinnen und Lehrern des Bistums nutzen kannst.

Die Anstellung kann als Religionslehrerin oder Religionslehrer im Kirchendienst („i. K.“) erfolgen oder in staatlicher Anstellung.